von Dieter Brendahl (Cottbus)
Klimafolgeschäden profitgetriebener Landwirtschaft zerstören die Existenzgrundlage eines
großen Teils der Weltbevölkerung. Auch schwere von Verbrennungsmotoren getriebene
Landmaschinen sowie Missbrauch von Düngemitteln und Herbiziden verstärken die
Klimakrise.
Energiewirtschaft wird gegenwärtig von kapitalistischer Ausbeutung milliardenschweren
Privatkapitals beherrscht. Weltweit verhindert Geldmacht der Kartelle Ablösung klima- und
umweltschädlicher Energien. Hilfsmittel der Milliardäre sind korruptiv gekaufte Gesetze zur
Verhinderung und Ausbremsung der Selbstversorgung mit 100 % natürlichen d. h.
regenerativen Energien.
Die gekauften Gesetze tolerieren Umwelt- und Gesundheitsschäden. Daraus entstehende
Konfliktursachen, sowie Ursachen von Flucht und Vertreibung werden ignoriert. Verursacher
bereichern sich an Kriegs- und Umweltschäden, während sie der Allgemeinheit als Steuern
auferlegt werden (siehe Uniper).
Energieselbstversorgung richtet sich gegen den als „Soziale Marktwirtschaft“ verbrämten
Kapitalismus. Sie ist probates Mittel, um Machtverhältnisse zu Gunsten des Gemeinwohls zu
verändern. Dem widersetzt sich der Multimilliardär und Braunkohlenbaron Daniel Křetínský,
indem er die Rückgabe ehemaligen Bergbaugeländes verweigert, um sich das Monopol einer
„Gigafactory“ für erneuerbare Energien anzueignen. Im Übrigen ist Herr Křetínský mit
Verursachung von Bergbaufolgekosten so stark belastet, dass damit Insolvenz verbunden
sein müsste. Gegenwärtig muss die Bevölkerung für die privatkapitalistisch verursachten
Schäden bluten. *1
Um friedliches Zusammenleben der Weltbevölkerung zu ermöglichen und ihr Wachstum zu
regulieren, ist für jedermann zugängliche umfassende Bildung erforderlich. Desinformation
und Bildungsmangel führen zu politischen Fehlentscheidungen.
Verzicht auf schwere von Verbrennungsmotoren getriebene Landmaschinen ist zur Erhaltung
und Entwicklung der Bodenkultur unumgänglich.
Wichtigster Baustein zur Existenzsicherung und Zukunft der Ernährung ist Technisierung
und Industrialisierung der Nahrungsgüterwirtschaft.
Im Anhang wird ein Prinzip vollständiger Automatisierung agrarwirtschaftlicher Prozesse
vorgestellt. Dessen Realisierung erfordert Ausbildung zur Technikentwicklung, Produktion,
Installation, Programmierung, Betriebsüberwachung und Wartung. Dabei bildet vor Ort
erzeugte Elektroenergie Grundlage für tages- und jahreszeitlich durchgehende
Betriebsabläufe. *2
Gewonnene Erkenntnisse und Verfahren müssen weltweit für kooperativen Austausch unabhängig von Patenten verfügbar sein. Beispielsweise kann ein variabel gestaltetes Schienensystem für Fortbewegung eines automatisierten Portalsystems sorgen, welches rund um die Uhr vorprogrammierte Arbeitsgänge verrichtet.
Quellen:
1. Grüne Liga: Ein fossiler Energiegigant: Wie Daniel Křetínskýs Unternehmen EPH das Klima
zerstört, von Energiearmut profitiert und die Demokratie gefährdet
2. Petition 125665 beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags:
Legalisierung autonomer Selbstversorgung mit 100 Prozent erneuerbaren Energien
per Gesetz“ vom 20.08.2021 (Energiegesetze Pet 1-19-09-7520-049185)